Damen Einzel – Enya sorgt für das Highlight
Im Mittelpunkt stand die erst 12-jährige Enya Hu. Im Damen Einzel spielte sie sich mit beeindruckender Selbstverständlichkeit durch das Turnier bis ins Halbfinale. Dort wartete mit Rachel Moret die mehrfache Schweizer Meisterin, eine der grössten Herausforderungen im Schweizer Tischtennis.
Doch Enya spielte mutig und variantenreich. Sie hielt in langen Ballwechseln mit, setzte eigene Akzente und konnte Moret sogar einen Satz abnehmen (1, 8, -6, 11, 4). Auch wenn das Spiel letztlich verloren ging, war spürbar: Hier wächst etwas heran. Mit Bronze krönte sie ein herausragendes Turnier.
Elina Hu musste sich im Damen Einzel bereits in der ersten Runde geschlagen geben (-6, -9, 7, 3, -3, -9), zeigte aber immer wieder, welches Potenzial in ihr steckt.
Emma Kühn erreichte im Damen Einzel das Achtelfinale. Dort lieferte sie sich mit Ilona Renold ein intensives Spiel, in dem sie über weite Strecken mithalten konnte, sich am Ende aber mit (8, 9, 11, -7, 6) geschlagen geben musste.
Herren Einzel – Kämpfe bis zum letzten Punkt
Im Herren Einzel waren es vor allem die knappen Spiele, die in Erinnerung bleiben.
Cedric Tschanz lieferte sich im Achtelfinale ein echtes Drama gegen seinen ehemaligen Teamkollegen Timothy Falconnier. Ein Spiel mit ständigem Momentumwechsel, engen Sätzen und hoher Intensität, entschieden erst im siebten Satz mit (5, -7, 11, -12, -6, 9, 11).
Pedro Osiro bestätigte seine Setzung und spielte sich mit kontrolliertem, solidem Spiel bis ins Viertelfinale vor. Dort traf er auf Noe Keusch, der sich als zu stark erwies (-8, 2, -6, 9, -9, -6).
Auch die weiteren Partien waren geprägt von knappen Entscheidungen: Joschua Spuhler erreichte das Achtelfinale, Severin Scherrer und Numa Ulrich lieferten sich jeweils extrem enge Matches, die oft nur durch wenige Punkte entschieden wurden. Oliver Frank musste sich bereits in der ersten Runde geschlagen geben.
Damen Doppel – Finaleinzug und ein starkes Zeichen
Im Damen Doppel setzte Enya Hu ihr starkes Turnier fort. Gemeinsam mit Michelle Wu spielte sie sich bis ins Finale und zeigte auch dort, dass sie mit der nationalen Spitze mithalten kann.
Gegen Rachel Moret und Fanny Doutaz entwickelte sich ein intensives Spiel, in dem Enya und ihre Partnerin phasenweise auf Augenhöhe agierten. Am Ende mussten sie sich mit (7, 7, -4, 8) geschlagen geben, doch Silber und der Vize-Schweizermeistertitel sind ein aussergewöhnlicher Erfolg.
Elina Hu erreichte mit Emily Wu das Viertelfinale, wo sie gegen die späteren Siegerinnen ausschieden. Emma Kühn trat mit Kimmi Egli an und musste sich in der ersten Runde geschlagen geben.
Herren Doppel – Teamgeist und starke Resultate
Im Herren Doppel zeigte sich, wie eng das Niveau an der Spitze ist.
Numa Ulrich erreichte mit Noe Keusch das Halbfinale und sorgte damit für eines der besten Resultate aus Muttenzer Sicht. Auch Pedro Osiro und Cedric Tschanz überzeugten mit dem Einzug ins Viertelfinale.
Joschua Spuhler erreichte mit Timothy Falconnier das Achtelfinale, während Severin Scherrer und Oliver Frank mit ihren Partnern früh ausschieden.
Mixed Doppel – Intensität bis in die Schlussphase
Auch im Mixed Doppel wurde um jeden Punkt gekämpft.
Joschua Spuhler und Enya Hu spielten sich bis ins Viertelfinale und lieferten dort ein intensives Spiel gegen ein starkes Duo. Emily Wu und Severin Scherrer erreichten das Achtelfinale, während Oliver Frank, Emma Kühn und Elina Hu mit ihren Partnern wichtige Erfahrungen auf diesem Niveau sammeln konnten.
Was dieses Turnier auszeichnete, waren nicht nur Resultate, sondern die vielen kleinen Momente: lange Rallyes, knappe Satzentscheidungen, das Aufbäumen nach Rückständen und das Durchsetzen in entscheidenden Phasen.
Fotos
Die Bilder zur Elite Schweizermeisterschaft wurden von Swiss Table Tennis (STT) zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für das Bildmaterial.










