Die Schweizer Nationalmannschaft startet erfolgreich in die Qualifikation für die Team-EM 2019. Am Dienstagabend besiegte das Team Finnland in Genf mit 3:1. Dabei im Einsatz standen auch die beiden Rio-Star Spieler Lionel Weber und Cédric Tschanz. Letzterer qualifizierte sich  in einem internen Duell um den dritten im Platz gegen den Genfer Dorian Girod. So trafen im ersten Duell des Abends Lionel Weber und die finnische Nachwuchshoffnung Alex Naumi (16-jährig) aufeinander. Nach einem verlorenen Startsatz steigerte sich Weber konstant und liess seinem jungen Gegner in der Folge keine Chance mehr. Mit dem 3:1-Sieg starteten die Schweizer also erfolgreich in die Partie, sehr zur Freude der mehr als hundert Zuschauer. Danach durfte sich Cédric Tschanz mit Benedek Olah messen. Im ersten Satz war der Unterschied in der Weltrangliste (fast 800 Plätze) deutlich zu sehen, mit 11:3 ging dieser an den Finnen. Wer aber nun gedacht hatte, das die Partie schnell vorbei sein würde, der irrte. Tschanz bewies Nervenstärke und liess sich vom ersten Satz nicht entmutigen, während Olah plötzlich fehleranfälliger wurde. Tschanz seinerseits spielte immer besser, und zwang den besten Finnen in einen fünften Satz. In diesem war es lange ein Kopf-an-Kopf-Rennen, doch am Ende konnte sich Olah in den entscheidenden Punkten durchsetzen und so zum 1:1 ausgleichen. Schade, viel hat nicht gefehlt!  Danach war Lars Posch an der Reihe - er traf auf Otto Tennilä. Nach einem gewonnenen Startsatz brach Posch etwas ein, so dass Tennilä den zweiten Satz mit 11:3 gewann. Davon liess sich Posch aber nicht aus der Ruhe bringen, den dritten Satz krallte er sich knapp in der Verlängerung - und auch den vierten Satz holte er sich dank einer konzentrierten Leistung mit 11:9. Somit führte die Schweiz mit 2:1, und im ersten "Matchball"-Spiel trafen die nominell besten Spieler beider Teams aufeinander. Weber konnte an seine Leistung gegen Naumi anknüpfen, während Olah allgemein nicht seinen besten Tag erwischt zu haben schien. So machte Olah immer wieder unnötige Fehler, von denen Weber profitieren konnte. Dank diesen konnte Weber das Spiel überraschend deutlich mit 3:0 für sich entscheiden, womit der erste Sieg der Schweizer im Trockenen war. Gratulation! Im nächsten Spiel trifft die Nationalmannschaft auf Schottland, die mit Gavin Rumgay einen NLA-Spieler (UGS-Chênois) in ihren Reihen haben.

 Die Schweizer Nationalmannschaft: Dorian Girod, Cédric Tschanz, Lars Posch, Lionel Weber und Trainer Samir Mulabdic (Foto: Jaques Troeder, Bericht: Swiss Table Tennis)

Die Schweizer Nationalmannschaft: Dorian Girod, Cédric Tschanz, Lars Posch, Lionel Weber und Trainer Samir Mulabdic (Foto: Jaques Troeder, Bericht: Swiss Table Tennis)

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