Am vergangenen Wochenende fanden in Biel die Schweizermeisterschaften der Elite statt. Dabei konnten sowohl Rachel Moret bei den Damen, als auch Lionel Weber bei den Herren ihre Titeln vom Vorjahr erfolgreich verteidigen. 

Für Lionel Weber war es der erste Ernstkampf nach seiner viermonatigen Verletzungspause. Nach dem mühelosen 4:0-Sieg in der erste Runde, traf er in der zweiten Runde auf Eric Borter. Borter konnte das Spiel nach verlorenem Startsatz noch zum 1:1 ausgleichen, danach zog Weber aber davon und entschied die folgenden Sätze für sich und gewann das Spiel mit 4:1. Den darauffolgenden Achtelfinal gegen Paul-Antoine Collaros und das Viertelfinale gegen Nicolas Champod konnte der Reinacher ebenfalls mit 4:1 für sich entscheiden. Im Halbfinal bekundete Weber gegen Dimitri Brunner wesentlich mehr mühe. Das Spiel war sehr abwechslungsreich und spannend. Weber legte jedesmal vor und Brunner konnte jedesmal ausgleichen. Im siebten Satz behielt Weber die Oberhand und gewann den Satz und somit auch das Spiel. Im Finale traf er auf seinen Teamkollegen und Trainingspartner Nicola Mohler, dessen Halbfinalsieg gegen Yoan Rebetez ebenfalls erst im siebten Satz entschieden wurde. Das packende Finale ging über die volle Länge. Weber konnte sich schlussendlich knapp mit 11:9 durchsetzen und verteidigte somit erfolgreich seinen Titel. 

Pascal Näff und Karim Ayadi mussten sich im Einzelwettbewerb in der ersten Runde geschlagen geben. Marc Altermatt erreichte nach seinem Sieg gegen Denis Joset das Viertelfinale. Dort unterlag er jedoch Yoan Rebetez. 

Für Elia Schmid war das Einzelturnier zum vergessen. Er schied überraschenderweise im 1/16-Final gegen Simon Schaffter mit 2:4 aus. Doch eine Enttäuschung waren die diesjährigen Schweizermeisterschaften dennoch nicht. Zusammen mit Christian Hotz konnte Schmid das Herren-Doppel gewinnen. Sie schlugen die Titelverteidiger Vendé/Rebetez im Final mit 3:1.

Ebenfalls eine Goldmedallie gab es für Filip Karin. Karin, der im Einzelwettbewerb im Achtelfinale an Lars Posch scheiterte, erreichte an der Seite von Rahel Aschwanden im Mixed-Doppel das Endspiel. Dort trafen die Beiden auf das eingespielte Paar Nicola Mohler/Rachel Moret. In einem hartumkämpften Spiel setzten sich Karin/Aschwanden gegen die Favoriten durch und gewannen mit 3:2.

Bei den Damen trafen wie erwartet die beiden Nationalmannschaftskolleginnen Rachel Moret, die im Viertelfinale Rijana Zumbrunnen schlug, und Rahel Aschwanden aufeinander. Moret kehrte die Partie nach 0:2-Rückstand und verteidigte ihren Titel mit einem 4:2-Sieg erfolgreich.

 

 

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